Brautschuh Brauch - Brautschuhe mit Pfennig / Cent bezahlen

Üblich ist es den Brautschuh mit Pfennig zu bezahlen, aber woher kommt dieser Brauch? Vorerst muss man erwähnen, dass er aus einer Zeit stammt, wo sich die Bräute ihre Schuhe von ihrem eigenem Lohn abbezahlen mussten.



Sie sparten schon Jahre vor ihres großen Tages, in einigen Fällen schon in der Kindheit ihr Geld, selbst Freunde und Verwandte lieferten teilweise ein bisschen was bei. Durch die Menge der Pfennigstücke, also auch durch den Wert der Schuhe, konnte man somit erkennen ob die Angebetene auch wirklich eine sparsame Hausfrau in der späteren Ehe sein könnte. Damals aber war es deutlich einfacher diesen Brauch nachzugehen, zumal Brautschuhe um einiges billiger waren. Der herkömmliche Preis hielt sich zwischen 10 bis 20 Mark fest. Inzwischen haben sich die Preise ins zehn bis zwanzigfache nach oben verändert. Zusätzlich ist es heutzutage nicht mehr möglich mit Pfennigstücken zu bezahlen. Doch auch in Zeiten des Euros ist es möglich seine "Sparsamkeit" in Centstücken wiederzuspiegeln. Gegenwärtig kann man in vielen Brautläden diese Sitte nachkommen.



© 2009 www.hochzeit-creativ.de - Impressum - Werben auf hochzeit-creativ.de