Bereits im alten Rom streuten Kinder der Braut Rosenblätter auf den Weg. Die duftenden Blumen sollen die Göttin der Fruchtbarkeit locken und für einen zahlreichen Nachwuchs sowie viele gemeinsame Jahre sorgen.
Blumenkinder gelten seit jeher als Glücksbringer.

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Heute werden Blumen vor oder nach der Trauung gestreut. Dies geschieht sowohl bei kirchlicher als auch bei standesamtlicher Hochzeit. Meist sind es zwei bis drei Kinder zwischen 3 und 10 Jahren aus dem Freundschafts- oder Familienkreis. Die Streublumen - meist Rosenblätter- werden von den Kindern in kleinen weißen Weidenkörbchen getragen. Zudem haben Blumenkinder die Aufgabe, einen langen Schleier der Braut zu tragen.
Die Kleidung der Blumenkinder ist der des Brautpaares angepasst. So tragen Jungs einen Anzug mit Krawatte oder Fliege, die Mädchen charmante weiße Kleider und haben meist einen Blumenkranz oder ein Diadem im Haar.
In manchen Kirchen ist auf Grund des empfindlichen Bodens das Streuen von Blumen oder Blättern nicht gestattet. Das sollte das Brautpaar vorher mit dem Pfarrer klären.








