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Gay Wedding - Die Hochzeit

Die erfüllte Reise - Teil 5: Die Hochzeit

Der Tag der Tage bricht an. Die einen verbringen die Nacht nach altem Brauch getrennt, die anderen Paare gemeinsam. Auf jeden Fall ist dieser Tag für jeden Menschen etwas ganz Besonderes. Das verbindliche „Ja“, das Versprechen in bester Absicht sein Leben miteinander zu teilen, ist ein wahrhaftiges Geschenk. Es zu verschenken und zu erhalten ist Erfüllung.



Der Tag begann früh, zumal der Standesamttermin für Sabine und Nasrin für 8.30Uhr morgens gebucht war. Die Nacht war kurz und die Vorbereitung der Bräute lief auf Hochtouren. Stylen, Schminken, Schminken lassen, Freunde, ach doch noch eine Kleinigkeit essen und los gehts. Ganz genau wissen die beiden nicht, was sie erwartet, denn es ist für beide das erste und wie sie beschlossen haben, das einzige Mal. Wie wird es sein? Was macht den Unterschied auch emotional? Im Standesamt trafen nach und nach viele liebe Menschen ein und es wurde fotografiert, was das Zeug hielt. Sabine und Nasrin stand ein Dauerlächeln ins Gesicht geschrieben, was tatsächlich zu Muskelkater der Wangenmuskulatur führte, aber gerne in Kauf genommen wurde. Während der Trauung hatten sie nur Augen füreinander und den ganzen Tag noch waren sie regelrecht „stoned“. Das war wohl Amor und die Folge im  7.Himmel zu sein. Im Kreise von Ihnen nahe stehenden Menschen wurde nach dem ersehnten „Ja“ edel getrunken und fürstlich geschlemmt. Gegen 14Uhr machten sich die Bräute auf zu einem langen Wochenende, um ihr Liebesglück zu zweit weiterzufeiern.